Berliner Stilleben

Efraim Habermann


Berliner Stilleben

Fotografien 1975-2000

Herausgegeben von Manfred Carpentier
und Mathias Bertram


136 Seiten mit 66 ganzseitigen Duotone-Abbildungen
24 x 21 cm, Festeinband, Schutzumschlag, Fadenheftung


2. Auflage

ISBN 978-3-942473-13-2

 

24,90 Euro (D), 25,90 Euro (A), 43,90 sFr

Fotograf | Pressestimmen


Efraim Habermann, der mit seiner Familie dem nationalsozialist-ischen Terror nur knapp entkam, hat sich Berlin in den Jahren nach seiner Rückkehr mit der Kamera „zurückerobert“. Dabei war sein Blick auf die Stadt und ihre Menschen weder von Ressentiments noch von Sentimentalität geprägt.
Ihn interessierte nicht das dokumentarische Abbild, sondern die ästhetische Komposition im Zusammenspiel von Stadt und Mensch. So entstanden Fotografien von großer formaler Strenge, Zurückhaltung und Stille. In seiner Arbeit gibt es keinen Zufall, alles ist arrangiert, zusammengehalten von einer durchdringenden Poesie.
Kurz vor seinem 80. Geburtstag zieht ein Grandseigneur der Berliner Fotografie mit diesem Buch die Bilanz seines Schaffens.

 

Pressestimmen:
„Eine sehr ruhige, fast meditative, alles Laute, Spektakuläre vermeidende Bildsprache. Die Konsequenz, mit der da ein Künstler über fast vier Jahrzehnte seinem Blick die Treue hält, verblüfft. Da hat wirklich jemand sein Thema und seinen Ton gefunden.“
(Hans-Michael Koetzle, Photo International, März 2013)

„Ein beeindruckendes Werk. Stille Bilder, in denen Zeit verdichtet ist – der Betrachter spürt die Geschichtsträchtigkeit des Augenblicks.“ (Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, 15. März 2012)

„Der Fokus der gelungenen Schwarz-Weiß-Bandes liegt auf den toten Motiven der Stadt, die Habermann in ruhiger Schärfe eingefangen hat. Nur ab und zu erscheint ein Mensch zwischen Stein, Beton und Stahl und haucht den Szenen Leben ein.“ (Märkische Allgemeine Zeitung, 10. Dezember 2011)

„Habermann fotografierte Berlin, wie es kein anderer tat. Die großen Sehenswürdigkeiten der Stadt kommen bei ihm nicht vor. Auch die Zeichen der Großstadt nicht - das Menschengewimmel, Verkehrsgewühl, belebte Plätze oder Passagen. Habermann fängt die Momente ein, in denen die Stadtarchitektur ein Muster zeigt - Schattenspiele, Mauerstrukturen, Friese und Giebel, Spiegelungen im Wasser.“ (Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 11. Oktober 2011)


Fotograf:
Efraim Habermann (geb. 1933 in Berlin), floh als Sechsjähriger mit seinen Eltern nach Palästina. 1957 kehrte er nach Berlin zurück, arbeitete als technischer Zeichner und ab Mitte der 1960er Jahre auch als freiberuflicher Fotograf.

 










Ausstellungen


Ausstellung 28. Juni-16. Aug. 2013
Efraim Habermann: Fotografien Galerie Carlos Hulsch, KUDAMM-KARREE, Kurfürstendamm 206-208, Eingang Lietzenburger Str. 80, 10719 Berlin, Vernissage 27. Juni 2013

Ausstellung 8. Juli-29. Sept. 2013
Efraim Habermann: Fotografien Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin, Vernissage 7. Juli 2013, 12.00 Uhr

Fotos
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