Marktstraße 5
D - 04177 Leipzig
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Mail: info@lehmstedt.de
Der Verlag
Der Lehmstedt Verlag wurde im März 2003 in Leipzig gegründet.
Er widmet sich der Kulturgeschichte Mitteldeutschlands.
Besonderes Augenmerk richtet er auf die Publikation von unbekannten
oder vergessenen Quellen zur Lebens- und Alltagsgeschichte.
Ein zweiter Schwerpunkt der Verlagsarbeit ist die Pflege der
Schwarz-Weiß-Fotografie, vor allem im Rahmen der Reihe »Bilder
und Zeiten«.
Zur Leipziger Buchmesse 2005 wurde die Arbeit des Verlags mit
der Verleihung des Förderpreises der Kurt-Wolff-Stiftung gewürdigt.
Die Gestaltung des Gesamtauftritts des Verlags liegt in den
Händen des Buchgestalters Mathias Bertram.
Der Verleger
Mark Lehmstedt (Jahrgang 1961) ist gebürtiger Berliner.
Nachdem man ihn 1979 aus politischen Gründen von der Schule
relegiert hatte, verbrachte er ein Jahr »zur Bewährung«
im Braunkohlenkombinat Bitterfeld. Dem Armeedienst folgte
ein Studium der Germanistik in Leipzig und Berlin. Von 1987
bis 1991 arbeitete er als Assistent am Lehrstuhl für deutsche
Literatur des 18. Jahrhunderts in Leipzig, wo er 1990 mit
einer Studie über den Verleger Philipp Erasmus Reich promoviert
wurde. In den folgenden Jahren war er in verschiedenen Forschungsprojekten
tätig, unter anderem als Fellow des
Wissenschaftskollegs zu Berlin.
Von 1999 bis 2002 war er als Lektor bei Directmedia Publishing
in Berlin am Auf- und Ausbau der
»Digitalen Bibliothek« beteiligt. Er ist Mitbegründer
und Vorsitzender des
»Leipziger Arbeitskreises zur Geschichte des Buchwesens«,
Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied der »Society
for the History of Authors, Reading und Publishing
(SHARP)« sowie Mitglied der Historischen Kommission
des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Der Buchgestalter
Mathias Bertram (Jahrgang 1960) wurde in Berlin geboren.
Er studierte Germanistik, promovierte über die Lyrik des
Sturm und Drang und war nach dem Studium in verschiedenen Forschungsprojekten zur Literatur des 20. Jahrhunderts tätig.
Von 1997 bis 2002 gab er für den Verlag Directmedia Publishing
in Berlin die »Digitale Bibliothek« heraus.
Seit 2003 ist
er freiberuflich als Lektor und Buchgestalter tätig und
gibt seit 2005 im Lehmstedt Verlag die Fotobuch-Reihe »Bilder
und Zeiten« heraus.
Über den Verlag
Ein Verlagsporträt von Niels
Kahlefendt, Deutschlandfunk,
Büchermarkt, 29.April 2005
MDR Figaro trifft: Mark Lehmstedt
Moderation: Alexander Mayer,
17.3.2010, ca. 30min.
MDR Figaro im Gespräch mit
Mark Lehmstedt über die Reihe
Bilder und Zeiten,
Länge: 8:58 Min.
„Mit der Zeit werden Fotos immer wichtiger für mich. Etwa die von Dorothea und Roger Melis, Bernd Heyden oder Thomas Steinert. Ihre Arbeiten sind in den letzten Jahren alle vom Leipziger Lehmstedt Verlag herausgebracht worden. Großartige Bücher! In meinem Regal haben sie einen Ehrenplatz. Falls mich mal wieder das Vergessen überfällt, greife ich zu ihnen wie zu einem zweiten Gedächtnis.“ (Jana Hensel, Die ZEIT, 19. Januar 2012)
„Lehmstedts kultur-archäologische Spurensuche macht der Öffentlichkeit Einzelteile der deutsch-deutschen Geschichte zugänglich, die unbemerkt unter den Teppich der Bewältigung gekehrt wurden.“ (Mareike Nieberding, ZEIT Online, 9. November 2011)
„Eine wundervolle Fotobuch-Reihe [Bilder und Zeiten] – Bücher in vollendeter Druckqualität und zu
einem vergleichsweise mäßigen Preis.“ (Gustav Seibt, Prenzlauer-Berg-Nachrichten, 13. Oktober 2011)
„Der Lehmstedt Verlag macht sich mit »Bilder und Zeiten« in einzigartiger Weise um die realistische Fotografie in Deutschland verdient, was nicht genug hervorgehoben werden kann. Muß man in diesen Zeiten hervorheben, daß dieses Projekt keinerlei Förderung erhält?“ (Gerd Adloff, Junge Welt, 8. September 2011)
„Die durchweg beeindruckenden und überraschenden Schwarzweiß-Bände [der Reihe Bilder und Zeiten], die der Leipziger Lehmstedt Verlag unter Federführung von Mathias Bertram seit einigen Jahren herausbringt, sind ohne Vergleich.“ (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 12. Juli 2011)
„Der Lehmstedt Verlag hat sich mit seiner Reihe ‚Bilder und Zeiten‘ wie kein anderer Verlag um die Wieder-entdeckung der DDR-Fotografie verdient gemacht.“ (Marc Peschke, Hessischer Rundfunk, 27. April 2011)
„Das klare Programm-Profil und eine gediegene Ausstattung der Bücher geben dem Verlag ein Gesicht. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch Lehmstedts ausgeprägtes Gespür für Themen, die - scheinbar - auf der Straße liegen.“ (Deutschlandfunk, Bücherjournal)
„Sorgfältige Typografie, gutes Papier, Fadenheftung, Lesebändchen sind Standard. Der Lehmstedt-Verlag ist klein, aber seine Produkte sehen aus, als kämen sie aus einer ebenso grossen wie altehrwürdigen Herstellung.“ (Neue Zürcher Zeitung)
„Was bereits bei den ersten Veröffen-tlichungen des Verlages anerkennend bemerkt wurde, das wird mit dieser Publikation bestätigt: Lehmstedt macht einfach schöne Bücher!“
(Saale-Unstrut-Jahrbuch)
„Das Signet des Verlages sieht aus,
als hätte man es mit einem alteinge-sessenen Familienunternehmen zu tun. Sinn für Tradition, fürs schöne Buch wird assoziiert, solides Wirtschaften, nicht nur auf den Tag, sondern auf Zukunft gerichtet.“
(Neues Deutschland)
